Abstracts der Parallelpräsentationen
Jason Cone (The Zurich International School): Embed, Enhance, Shift. Putting the Pieces Together: 1 to 1, Integration, NETS, UbD, Smart Classrooms, 2.0, eLearning
At Zurich International School, we have just launched a 6-12 1 to 1Tablet PC program, equipped all classrooms with Smartboards and integrated beamers, have full wireless (N standard) access, have a MAC based creative arts program, offer a complete selection of moodle courses for every “real” course from 6-12 , have adopted the NETS standards and are integrating IT using UbD (understanding by design) host a school blog using wordpress MU and moved into a brand new purpose built upper school facility. The pieces are all there, now how do we make them fit together in a meaningful way that “works”? And how do we know it really is working? This session will explore how to put into practice some of the key components of IT in education in schools today. Through discussion and shared experience we will examine various approaches to putting the pieces together.
Rolf Deubelbeiss (PHZH): Das Mobiltelefon als Teil der persönlichen Lernumgebung an Schulen? Eine vorsichtige Antwort mit zwei Beispielen aus der Schulpraxis.
Mobiltelefone sind ein bedeutender Aspekt der medialen Umgebung von Jugendlichen. Aber: An Schulen finden Handys kaum Platz in der persönlichen Lernumgebung von Schülerinnen und Schülern – die pädagogische Auseinandersetzung beschränkt sich vorerst oft noch auf ein blosses Verbot. Am Beispiel eines Projekts an der Sportschule Thurgau (Sekstufe I) und am Beispiel einer Weiterbildung für Lehrpersonen einer Zürcher Berufsschule soll aufgezeigt werden, wie Handys als Instrumente zur Dokumentation und Reflexion des eigenen und fremden Lernens eingesetzt werden könnten. Wie lässt sich das vermutete Potenzial eines solchen Einsatzes realisieren und wo liegen Stolpersteine?
Beat Döbeli Honegger (PHZ Schwyz): One-to-One-Computing in der Primarschule: Erfahrungen aus dem ersten Schweizer Handheld-Projekt
Im Jahr 2005 wurde in Wangen bei Olten das erste One-to-One-Computing-Projekt an einer Schweizer Primarschule gestartet. Alle Kinder einer 5. Klasse erhielten einen Handheld-Computer mit integriertem Fotoappart und MP3-Recorder. Was waren die Absichten in diesem Pilotprojekt, welche Erfahrungen konnten gemacht werden und wie müssten zukünftige Pilotprojekte aussehen?
Niklaus Giger (olpc.ch): One Laptop per Child: Eine Einführung
Ein Laptop für jedes Kind! Was sind die Ziele und Hintergründe dieser am MIT gestarteten, weltweiten Initiative? Was sind die Besonderheiten des XO genannten 100$-Laptops und kostet er wirklich nur 100$? Niklaus Giger, Mitglied der Supportgang von OLPC bietet eine Einführung in dieses spannende Projekte, es stehen Geräte zum Ausprobieren zur Verfügung.
Niklaus Giger (olpc.ch): One Laptop per Child: Wo stehen wir heute, wie geht es weiter?
In den vergangenen Monaten hat sich bei der OLPC-Initiative einiges bewegt. Niklaus Giger, Mitglied der Supportgang von OLPC schildert den heutigen Stand mit ihren Erfolgen und Herausforderungen, berichtet von seinem Supportalltag und wagt einen Blick in die OLPC-Zukunft.
Marc Graber (Universität Zürich): Elektronische Lerntagebücher – ein didaktischer Selbstläufer? Empirische Befunde zur Wirksamkeit des Lerntagebuchschreibens
Martin Hofmann (PH SG): Next-Generation E-Learning Environment –
erste Erfahrungen mit dem Open Source E-Portfolio System Mahara
Wie könnte eine Next-Generation E-Learning Umgebung aussehen? E-Portfolios werden häufig als wichtiger Bestandteil eines solchen Personal Learning Environments (PLE) in der Schule betrachtet. Der Referent erläutert, wie E-Portfolios an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen eingesetzt werden und berichtet über erste Erfahrungen mit dem Open Source E-Portfolio System Mahara.
Martin Hofmann (PH SG): Microlearning - Aktuelle Trends des mobilen Lernens (Raum 111)
Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in aktuelle Trends des mobilen Lernens. Microlearning (deutsch: Mikrolernen) meint Lernen in kleinen Lerneinheiten und kurzen Schritten. Allgemein verweist der Begriff „Microlearning“ auf die Mikro-Aspekte im Kontext von Lern-, Ausbildungs- und Trainingsprozessen. Im Workshop „Microlearning“ werden folgende Inhalte praktisch vermittelt und auch selber erprobt:
Programm:
- Einführung ins Mobile Tagging
- Mobile Tags nutzen
- DokoDare - ein ortsbezogener mobiler Service
- weitere Beispiele zum Micro-Blogging
Daniela Knüsel (PHZ Schwyz): Die PHZ als Notebook-Hochschule: Gelingensbedingungen und Herausforderungen
Die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz verfolgt seit Beginn ihres Studienbetriebs im Jahre 2003 ein Notebook-Projekt. Alle Studierenden und Dozierenden verfügen über ein persönliches Notebook, welches sie in ihrem täglichen Studienalltag als Lern- und Arbeitswerkzeug begleitet. Vordergründiges Ziel ist eine intensive, flexible und vielseitige Nutzung der ICT. Darüber hinaus sollen Studierende nach ihrem Studium aber auch über hohe ICT-Kompetenzen verfügen, welche sie wiederum befähigen, ICT nicht nur als Vor- und Nachbereitungs-Werkzeug zu nutzen, sondern auch auf vielfältige Art und Weise in ihrem eigenen Unterricht gewinnbringend einzusetzen. Unterdessen ist eine Evaluation im Gange, welche die Auswirkungen des Notebook-Projekts fokussiert und sie auch ins Verhältnis stellt, indem die Situation mit anderen Pädagogischen Hochschulen verglichen wird, welche kein Notebook-Obligatorium kennen. Das Evaluationsvorhaben wird dargestellt und erste Eindrücke präsentiert.
Thomas Moser (PHZ Schwyz): Lernplattform oder Personal Learning Environment? Unterschiede aus praxisorientierter Sicht
Mittlerweile stehen eine Reihe von webbasierten Plattformen zur Unterstützung des Unterrichts zur Verfügung. Dazu gehören Lernplattformen wie educanet2 oder moodle und seit einiger Zeit auch sogenannte Personal Learning Environments wie Mahara oder Elgg. Sie verfügen über ähnliche Funktionen, welche es ermöglichen Dokumente abzulegen, zwischen Lehrenden und Lernenden zu kommunizieren oder Lernfortschritten zu dokumentieren. Dennoch unterscheiden sich die Systeme in ihrem Aufbau. Aus praxisorientierter Perspektive werden die vier Plattformen educanet2.ch, elgg, mahara und lerntagebuch.ch vorgestellt um anschliessend auf Unterschiede zwischen diesen Systemen einzugehen.
Immo Noack (ETH Zürich): Projekt Neptun der ETH Zürich: - Rückblick und Ausblick
In den vergangenen 6 Jahren wurden durch das Projekt Neptun der ETH Zürich über 63'000 hochwertige Notebooks kostengünstig an Studierende und Mitarbeitende verkauft. Doch Neptun ist mehr als ein Kistenschieber.
Was bietet Neptun noch? Was sind die Herausforderungen in einem solchen Projekt? Welche Erfahrungen könnten auch für Schulen interessant sein?
Der langjährige Projektleiter des Projekts Neptun der ETH Zürich beantwortet diese und andere Fragen.
Dominik Petko (PHZ Schwyz):Ethische Fragen bei der Nutzung von Personal Learning Environments
Die Nutzung von persönlichen Handys, Notebooks und Online-Werkzeugen in der Schule weckt vielerorts vor allem Befürchtungen. Personal Learning Environments sind der Kontrolle der Lehrperson bis zu einem gewissen Grad entzogen und können somit verhältnismässig leicht auch zu problematischen Zwecken verwendet werden. Dazu gehören die Verbreitung jugendgefährdender Inhalte, Cyberbullying, der Austausch urheberrechtsgeschützter Daten sowie andere Aktivitäten, die den schulischen Anliegen eher widersprechen. Anstatt zu versuchen, solche Probleme nur mit Verboten und Sanktionen in den Griff zu bekommen, kann der Einsatz von Personal Learning Environments zu einem exemplarischen Ansatz ethischer Bildung im Internet werden. Verschiedene Möglichkeiten werden vorgestellt.
Andy Schär (PH FHNW): Lösungen stehen in Facebook
Netlog, facebook oder myspace sind im schulischen Bildungsprozess mehr geduldet als erwünscht. Als „Freizeitnetze“ wollen sie nicht so recht in das Lernen in der Schule passen. Doch ist kaum zu übersehen, dass sich Jugendliche sehr intensiv über die Schule, die Lerninhalte oder Lehrpersonen in diesen Netzwerken unterhalten. Darin findet eine Art Nachbereitung und nicht selten eine Aufgabenhilfe statt. Wie könnten Modelle aussehen, die facebook und ähnliche Plattformen mit Schulumgebungen wie educanet2 kombinieren?
Ronny Standtke (PH FHNW): Der lernstick - dein Computer am Schlüsselbund (Präsentation und Workshop)
Der lernstick ist ein handelsüblicher USB-Stick, von dem (fast) jeder beliebige Computer gestartet werden kann. Die Entstehung und die Motivation für das lernstick-System wird aufgezeigt. Die Vor- und Nachteile des lernsticks werden dargelegt. Wir beschreiben ausserdem die Erfahrungen, die wir bis jetzt mit dem Einsatz des lernsticks an Schulen gemacht haben.
Silvie Spiess (PHZH): iTube, YouTube, we all Tube – Image-Clips in der Schule» oder «Handy & YouTube? – Broadcast my class
Als Abschlussprojekt der 6. Klasse befassten sich die Schülerinnen und Schüler mit der medialen Selbstdarstellung. Sie reflektieren, wer sie selber sind, was sie auszeichnet, was sie von anderen unterscheidet, was ihnen wichtig ist, wie sie sich selbst gerne darstellen und von anderen wahrgenommen werden möchten. Sie setzen sich selber multimedial in Szene und halten die Bilder mit der Handykamera in Fotos und Videos fest. Anschliessend wird das Material gesichtet, bearbeitet, geschnitten und mit passender Musik unterlegt. Im Zentrum steht dabei immer die individuelle Präsentation der eigenen Person. Die entstandenen Filmsequenzen sind zwischen 30 und 60 Sekunden lang und dokumentieren den Alltag dieser Jugendlichen auf dem Weg zur eigenen Identität. Unter Einhaltung von Datenschutz und Urheberrecht stellen die Schülerinnen und Schüler die im Projekt entstandenen Imageclips zum Abschluss auf YouTube.

